Leasing ABC

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Zinsanpassung
Zurechnung
Zwischenfinanzierung

Zinsanpassung
Bei Leasingverträgen wird üblicherweise der in der Leasingrate enthaltene Zinsanteil an die aktuellen Geld- und Kapitalmarktverhältnisse angepasst. Als Indikator für die Zinssatzanpassung wird der EURIBOR oder die Sekundärmarktrendite verwendet. Die Vereinbarung von Fixzinssätzen mit marktüblichen Aufschlägen ist ebenfalls möglich.
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Zurechnung
Üblicherweise wird ein Leasingobjekt in der Bilanz des Leasinggebers aktiviert. Falls einer der nachfolgenden Punkte zutrifft, wird der Leasingvertrag steuerlich nicht anerkannt und die Zurechnung erfolgt zum Leasingnehmer. Dadurch ist der Leasingnehmer wirtschaftlicher Eigentümer und aktiviert das Leasingobjekt in seiner Bilanz. Der Leasingfirma bleibt das rechtliche Eigentum.

  • Leasingdauer mehr als 90 % der betriebsgewöhnlichen Abschreibungsdauer
  • Leasingdauer kürzer als 40 % der betriebsgewöhnlichen Abschreibungsdauer bei Vollamortisations-Leasing
  • Kauf- oder Verlängerungsoption zu einem wirtschaftlich nicht ausschlaggebenden Wert
  • Spezialleasing

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Zwischenfinanzierung
Unter Zwischenfinanzierung versteht man eine kurzfristige Vorfinanzierung von zu errichtenden Leasingobjekten (z.B. Gebäude, Anlagen, Maschinen, etc.)
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