Leasing ABC

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Umsatzsteuervorteil
US-GAAP

Umsatzsteuervorteil
Körperschaften öffentlichen Rechts sind nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Die Leasinggesellschaft kann die Vorsteuer zu 100 % geltend machen. Die Leasingrate wird auf Basis der Nettoinvestitionskosten berechnet und nur zum Teil mit Mehrwertsteuer belastet. Daraus ergibt sich eine beträchtliche Kostenersparnis für Körperschaften öffentlichen Rechts bei Leasingfinanzierungen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass beim Kommunal-Leasing der Leasingnehmer nach 10 Jahren zur unechten Steuerbefreiung optieren kann, wodurch ab diesem Zeitpunkt die Leasingrate umsatzsteuerbefreit ist. Deponierte oder laufende Kautionen im Rahmen des Kautions-Leasing-Modells sind zur Gänze umsatzsteuerfrei.
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US-GAAP
Das Jahr 2005 markiert aus europäischer Sicht einen Wendepunkt in der internationalen Rechnungslegung. Seit dem 1. Jänner 2005 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit Sitz in der EU Konzernabschlüsse nach internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellen, die auch die International Accounting Standards (IAS) enthalten. Für Unternehmen, die lediglich Fremdkapital am europäischen Kapitalmarkt beziehen, und solche, die an einer Nicht-EU-Börse notieren, gilt eine Übergangsfrist bis 2007. Ziel der Europäischen Union ist im Sinne der Vergleichbarkeit eine Vereinheitlichung der Bilanzierungsstandards. US Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) ist der amerikanische Rechnungslegungsstandard. Nach diesen Richtlinien bilanzieren Unternehmen, die an einer US-Börse notieren. Die internationalen Rechnungslegungsstandards nehmen keinen Einfluss auf nationale Vorschriften und auf die steuerliche Beurteilung von Leasing.
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