Anleihe

Nicht nur Privatpersonen benötigen Kredite. Auch der Staat braucht Geld, um Investitionen zu tätigen. Deshalb leihen sich der Bund oder Gemeinden Geld von Bürgern. Der Anleger investiert sein Geld für eine bestimmte Zeit und er bekommt dafür regelmäßige Zinszahlungen. Wegen dieser Zinsen werden Anleihen auch festverzinsliche Wertpapiere genannt. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger sein Geld zurück. Er kann es auch zwischendurch an die ausgebende Stelle zurückgeben oder an der Börse verkaufen, allerdings zu je nach Zinsentwicklung schwankenden Kursen. Neben dem Staat leihen sich auch Banken und selbst Unternehmen Geld bei Privatpersonen.
 
Wer sollte in Anleihen investieren?
 
Anleihen eignen sich besonders für konservative Anleger. Sie erhalten einen jährlich stabilen Ertrag, die Ausschüttung. Gleichzeitig halten sich die Kursschwankungen in Grenzen.
 
Vorteile
 

  • Auszahlung des eingesetzten Kapitals am Ende der Laufzeit, wenn dies in den Anleihebedingungen vorgesehen ist.
  • Hohe Sicherheit bei Anleihen mit entsprechendem Rating
  • Fixe Laufzeit
  • Fixe Verzinsung, also regelmäßige Zinsausschüttung
  • Hohe Produkttransparenz

 
Nachteile
 

  • Bei einem Verkauf während der Laufzeit kann der Kurs unter dem Kaufpreis liegen.
  • Je schlechter die Bonität, desto höher die Rendite - Vorsicht bei Veranlagungen, die eine über dem Marktdurchschnitt liegende Rendite versprechen.