Negativzinsen

Mit seinen aktuellen Urteilen hat der Oberste Gerichtshof (OGH) Entscheidungen zu den bislang strittigen Sachverhalten in der Thematik der „Negativzinsen“ getroffen.

Demnach müssen Banken bei Verbraucherkrediten mit Bindung an Zinsindikatoren (zB EURIBOR) negative Indikatorwerte bei der Berechnung der Sollzinsen bis zu einem Gesamtzinssatz von 0% berücksichtigen, wenn nicht gleichzeitig mit der Zinsuntergrenze auch eine Zinsobergrenze vereinbart ist.

Selbstverständlich sind diese Entscheidungen für die HYPO Oberösterreich bindend.


 

Wie geht die HYPO Oberösterreich nun weiter vor?

Bei Verbraucherkrediten wird die Berechnung des Zinssatzes an die OGH-Entscheidungen angepasst, sodass rückwirkend und zukünftig auch ein negativer Zinsindikator bei der Berechnung der Zinsen zur Anwendung kommt. Die Anpassung der Zinssätze erfolgt mit 1. Jänner 2018.

Bis zu diesem Zeitpunkt zu viel bezahlte Kreditzinsen werden allen betroffenen Kundinnen und Kunden von uns erstattet. Diese Rückvergütung wird im 1. Quartal 2018 auf den jeweiligen Kreditkonten erfolgen.

Bei Fragen stehen Ihnen Ihre Beraterin beziehungsweise Ihr Berater in Ihrer HYPO Oberösterreich jederzeit gerne zur Verfügung.